Tanzinfos
Der Langsame Walzer
Der Langsame oder auch Englische Walzer entwickelte sich in den 20er Jahren. Das Paar schwingt wie ein Pendel von Höhepunkt zu Höhepunkt während der raumgreifenden Drehungen. Er gilt als der schwierigste Standardtanz.
Der Tango
Dieser aus Argentinien stammende Tanz wird geprägt vom Wechsel zwischen Aktion und Pause. Die von knappen und schnellen Kopfbewegungen begleiteten Schritte werden im Knie weich abgefangen. Er hat den Charme verhaltener Leidenschaft.
Der Wiener Walzer
Dieser zwischenzeitlich wegen seiner "Zügellosigkeit" verbotene Tanz wurde in Deutschland in den 30er Jahren ins Turnierprogramm aufgenommen. Sein Reiz liegt im berauschenden Körperschwung.
Der Slow Foxtrott
entstand um 1900 aus dem Ragtime und amerikanischer Marschmusik und avancierte durch seine linearen Schrittmuster schnell zum Klassiker. Die natürlichen Gehbewegungen wirken bei kunstvoller Interpretation und lässigem "Understatement" faszinierend.
Der Quickstep
Der Mitte der 20er Jahre entstandene Quickstep wird durch seine langgestreckten Bewegungen und seine spritzigen Hüpfschritte charakterisiert.
Die Samba
In ihrer Grundform aus Brasilien stammend, wurde die Samba in Europa zum variationsreichen Turniertanz entwickelt. In Wiegeschritten und Voltadrehungen, Rollen und Promenadenläufen bewegen sich die Paare wellenförmig durch den Raum.
Der Cha-Cha-Cha
Dieser aus Kuba stammende Tanz wurde in den 50er Jahren nach Deutschland importiert. Der Cha-Cha-Cha hat viele Elemente aus anderen Tänzen in sich aufgenommen. Seinen Grundcharakter hat er dabei nicht verloren. Im Cha-Cha-Cha kommen übermütige Ausgelassenheit und koketter Flirt zum Ausdruck.
Die Rumba
Die Rumba ist ein afro-kubanischer Werbungstanz. Die Dame schwankt zwischen Hingabe und Flucht, der Herr zwischen Zuneigung und Selbstherrlichkeit. Sie ist der Klassiker unter den Latein-Tänzen und erfordert Ausdruckskraft und Sparsamkeit der Mittel.
Der Paso Doble
Dieser Tanz ist die Darstellung eines Stierkampfes mit Einschluss von Flamenco-Elementen. Herr und Dame bewegen sich um einen imaginären Stier. Der Tanz erfordert große Präzision und einen starken Muskeltonus.
Der Jive
Er wurde um 1940 von amerikanischen Soldaten nach Europa gebracht und ab 1969 mit ins Turnierprogramm aufgenommen.Der Jive bringt robuste Lebensfreude zum Ausdruck. Er war der "Tobetanz" der Vor-Beat-Generation.

